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Die serbisch- orthodoxe Kirche St. Nikolaus
Gegen
Norden treffen wir auf die serbisch- orthodoxe Kirche St.
Nikolaus (pravnoslavna crkva sv. Nikola), die der
Architekt I. Hencke aus Rijeka entworfen hat (nach dem auch
die Straße, an welcher die Kirche liegt, benannt worden
ist). An ihrem Äußeren kann man durch Nichts ihre
konfessionelle Zugehörigkeit entdecken, sondern sie folgt
völlig dem Stil des österreichischen Spätbarock. Obwohl der
Standort in einem genau ausgearbeiteten urbanistischen Plan
festgelegt worden war, besagt die Legende über den Bau
dieser Kirche genau das Gegenteil. Danach hat der Gouverneur
von Rijeka, zornig wegen des beharrlichen Ersuchens der
lokalen orthodoxen Gemeinschaft, darauf mit einer besonderen
“Baugenehmigung” geantwortet. Vor dem Stadtturm am damaligen
Meeresufer stehend, hat er mit den Worten “dorthin baut eure
Kirche” einen Stein so weit wie möglich ins Meer geworfen.
Der Legende nach fingen die orthodoxen Gläubigen damals an,
das Meer zuzuschütten und auf einem Damm ihre Kirche zu
errichten. Wirklichkeit und Legende erinnern daran, wieweit
es damals, Ende des XVIII, Jahrhunderts, schon gelungen war,
das Meer vor der Stadt zuzuschütten. Nördlich der Kirche
stehen in der Adamiæstraße die sogenannten serbischen
Geschäfte, die Anfang des XX. Jahrhunderts der Architekt
B. Slocovich im Geiste des Jugendstils verändert hat.

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