Die Kapelle befindet sich am Randes des Rechtecks, dessen 30 m
lange Seiten eine bedeutende Fläche der Altstadt einnehmen. An
dieser Stelle befand sich das spätantike Kastrum, das
sogenannte Pretorij Alpske klauzure, die
Militärkommandatur, die für die Aufsicht, Erhaltung und
Verteidigung des Fortifikationsystems zuständig war. Das
Verteidungssystem, das sich von Rijeka, dem antiken Tarsatica
aus gen Norden erstreckte, schützte das Innenland des
Römischen Reiches. Die Prätoriummauern sind größtenteils als
Ruinen der Häuser erhalten, die in späteren Jahrhunderten auf
ihnen erbaut worden sind und ihrer geschlossenen Struktur
folgten. Sie sind leicht an dem Wechsel von behauenen
Bruchsteinen und begradigenden Reihen von römischen Ziegeln
erkennbar. Im Freien ist dieses opus mixtum am besten
unterhalb der Hinterwand der Kapelle Sv. Sebastijan und an den
Nordwänden der Gebäude oberhalb des Prätoriums zu erkennen.
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